Ratten suchen die Nähe des Menschen, weil sie da einfach Nahrung finden. Entsorgen wir Nahrungsreste über die Abflüsse oder gar Fleischabfälle auf Komposthaufen, bieten wir den Tieren ein regelrechtes Schlaraffenland. Durch unser vorausschauendes Verhalten tragen wir also zur Verringerung der Anzahl dieser Nager bei.

Wir werden wir sie los oder halten sie im Zaum?

Die Kollegen von den technischen Diensten behandeln 1-2 X/Jahr sämtliche Abwasserkanäle in der Gemeinde. Stellen wir trotzdem Ratten in unserer Nähe fest, bekommen wir entsprechende Giftköder im Bauhof der Gemeinde.

 

Warum mäht die Gemeinde nicht die Wegesränder? Eine gute Frage mit einer einfachen Antwort:

Die Gemeinde Kelmis ist im Jahr 2012 dem Abkommen "Späte Mahd" der Wallonischen Region beigetreten. Dies bedeutet, dass durch Fachleute ausgewählte Wegränder und Grünflächen erst im Spätsommer gemäht werden. Auf diese Art und Weise soll einheimischen Pflanzenarten, die schon immer die Wegesränder besiedelten, erneut ein Lebensraum geboten werden. Gleichzeitig wir somit den Schmetterlingen und sonstigen Fluginsekten eine Lebensgrundlage geboten.  Und ganz nebenbei entlastet dieses späte Mähen unsere Gründienste, die sich somit mehr der Pflege der sonstigen Grünflächen widmen können. Es wird sicherlich einige Jahre dauern bis die Maßnahme ihre volle Wirkung zeigt, aber dann können wir uns wieder an der Blütenpracht erfreuen.

Die Gemeinde Kelmis fördert über 2 Tiefen-Brunnen (Putzenwinkel & Eyneburg ihr eigenes Trinkwasser. Um zu verhindern, dass diese Ressource kurz-, mittel- oder langfristig beeinträchtigt wird, sind diese Brunnen jeweils mit 2 Schutzzonen versehen:

  • Der Brunnenbereich

Hier ist der Zutritt nur den Mitarbeitern des Wasserdienstes erlaubt. Eine Verschmutzung würde hier nämlich innerhalb 24 Stunden den Brunnenkopf erreichen und die Ressource unnützbar machen.

  • Die erweiterte Schutzzone

In dieser Zone erreicht jede Verschmutzung in maximal 50 Tagen den Brunnenkopf. Sie ist demnach so ausgelegt, dass bei Unfall artigen Verschmutzungsereignissen entsprechend zeitnah reagiert werden kann.

Sie dient aber auch dazu die Gefahr die von langfristigen, diffusen Verschmutzungsereignissen zu minimieren.

Deshalb gelten hier besondere Regeln in Sachen Heizöltanks, Abwasserklärung, Düngemittel Gebrauch, Unkrautvertilgungsmittel, Betriebe, Veranstaltungen, Parkplätze,…

Wohnen Sie in einer der beiden Schutzzonen, möchten bauen, einen Betrieb einrichten, ein Loch graben,…, dann wenden Sie sich bitte an den Umweltdienst, der hier mit Rat und Tat bereit steht.

 

 

In unseren Haushalten fallen jede Menge Sachen an, wie Papier, Karton, Kunststoffflaschen, Konservendosen, leere Glasbehälter, Kleider, die wir nicht mehr tragen, Grünabfälle, Bauschutt…
Was machen wir damit? Einfach in den Müllsacke oder in den nächsten Straßengraben? Nein, auf keinen Fall! Diese Dinge können nämlich fast alle recycelt oder wiederverwertet werden.

2.1. Die blauen Säcke (PKMC)
In diesen können wir PET-Flaschen, Konserven Dosen, Getränke Kartons entsorgen. Die Säcke werden alle 2 Wochen am Haus eingesammelt, die jeweiligen Daten finde ich auf dem Entsorgungskalender , den ich am Jahresende bekommen habe.
Die blauen Säcke kosten 0,15 € das Stück und sind, wie die Müllsäcke im Gemeindehaus und in den Kaufhäusern „Carrefour Partner“ und „Colruyt“ erhältlich.
Die Säcke werden am Vortag der Sammlung ab 20 Uhr, jedoch spätestens für 7 Uhr am Tag der Sammlung am Straßenrand gestellt

2.2. Papier und Karton
Wird ebenfalls alle 2 Wochen, gleichzeitig mit den blauen Säcken. Wir bündeln dies in handlichen Paketen oder füllen damit Kartondosen, die wir gleichzeitig mit den blauen Säcken an den Straßenrand stellen.
Große Verpackungs Kartons (z.b. Möbel,… müssen klein gefaltet, oder aber zum Recycling-Hof  gebracht werden.

2.3. Altglas
Welches Glas ist hier gemeint? Flaschen, Konservengläser aus Weiß- und Buntglas.
Diese können wir in den Glascontainern entsorgen, die sich an verschiedenen Standorten  in der Gemeinde befinden.
Trinkgläser, Glasscheiben, Deko-Objekte aus Glas gehören hier nicht rein, sondern in den Bauschutt-Container im Recycling-Hof .
Wieso eigentlich ? Es handelt sich um verschiedene Glassorten, die einen anderen Schmelzpunkt haben. Gerät, z.B., ein Aschenbecher aus Glas in eine solche Schmelze, ist diese nicht brauchbar und muss endgelagert werden.

2.4. Gebrauchte Kleider und Schuhe
Haben wir alle zuhause. Entweder versuchen wir sie über einen Second-Hand Laden en den Mann, bzw. an die Frau zu bringen, oder wir entsorgen sie in einem Altkleider-Container.
Hier hat die Gemeinde Kelmis ein Abkommen mit dem Sozialbetrieb „Terre “ geschlossen welche an verschiedenen Standorten  in der Gemeinde Altkleider-Container aufgestellt hat.
Die Kleidungsstücke bitte in Tüten verpacken, die Schuhe bitte per Paar verschnüren.
Das Schöne an diesem Abkommen: der Sozialbetrieb beschäftigt langfristig schwer vermittelbare Arbeitskräfte und führt, nach einer qualitativen Sortierung die Kleidungsstücke der Kreislaufwirtschaft zu oder halt der Herstellung von Putz-Lappen und Textilfasern für verschiedenste Anwendungen.

2.5. Grünabfälle
Bitte nicht in die freie Natur damit und sicher nicht an das Ufer von Wasserläufen! Der aus den Zersetzungsprozessen entstehende Stickstoff (Ammonium, Ammoniak) und Phosphor reichern die Wasserläufe mit Nährstoffen an, was schlimme Folgen hat (Eutrophierung). Achtung! Vergehen in dieser Richtung werden straffrechtlich verfolgt.
Wohin denn damit?
•    Recycling-Hof : jeder Bürger kann hier pro Tag 1 m³ kostenlos abgeben.
•    BISA VoG : der Sozialbetrieb BISA VoG stellt für einen geringen Betrag Grün-Container in verschiedenen Größen zur Verfügung, die von März bis November wöchentlich geleert werden. BISA entsorgt ebenfalls auf Terminabsprache größere Mengen Grünabfälle, z.B. Heckenschnitt, Baumpflegeschnitt,…

2.6. Sperrmüll, wohin damit?
•    Die Gemeinde Kelmis hat ein Abkommen mit dem Sozialbetrieb RCYCL  abgeschlossen, der auf telefonischer Terminabsprache (087/55 48 78), den Sperrmüll am Haus abholt. Achtung!: frühestens am Vorabend der Abholung an die Straße stellen, am besten jedoch erst am Morgen der Abholung.
Vorteil: was wir dort abliefern wird wirklich weiterverwertet (Kreislaufwirtschaft oder Recycling). Auf Halde geht nur, was wirklich nicht mehr zu gebrauchen ist) und der Betrieb beschäftigt ebenfalls schwer vermittelbare Arbeitnehmer.
•    Recycling-Hof : jeder Bürger kann hier pro Tag 1 m³ kostenlos abgeben.

2.7. Der Recycling-Hof
Hier kann ich Folgendes entsorgen: Bauschutt, Grünabfälle, Sperrmüll, Motoröl, Speise-Öl, Fritten-Fett, Styropor, Korken, Batterien, leere Blumentöpfe, Elektrogeräte, Haushaltsgeräte, Glas, Papier, Karton, Holz, saubere Kunststoff-Folien (PE-PEHD), Autoreifen (max. 5 St./Jahr),…
Ein Leitfaden betreffend den Recycling-Hof erhalten Sie im Umweltdienst der Gemeinde oder hier  als PDF-Datei.

Wo finde ich den Recycling-Hof und wann kann ich dahin?
Lütticher Straße, 2 in Neu-Moresnet .
Öffnungszeiten: Di-Fr.: 9Uhr-12Uhr15 – 13Uhr-16Uhr45, Sa: 8Uhr30-12Uhr15 – 13Uhr-16Uhr45
Achtung!    Es kann vorkommen, dass zeitweise gewisse Container voll sind und die Mitarbeiter des Bauhofs bis zur Leerung verschiedene Fraktionen(insbesondere Bauschutt, Grünabfälle, Sperrmüll) verweigern müssen. Haben Sie größere Mengen, vergewissern Sie sich bitte vorab beim Hofleiter(087/63.04.74), dass noch Kapazitäten frei sind.
Darf da jeder hin und was kostet das?
Jeder Bürger der Gemeinde Kelmis kann im Recycling-Hof vorstellig werden. Hierfür braucht er nur seinen Personalausweis vorzulegen. Die Nutzung des Recycling-Hofs ist kostenlos, da dies über die jährliche Müllsteuer  beglichen ist.
Unter Haushaltsabfall verstehen wir alles, was wir nicht mehr brauchen können und nicht der Kreislaufwirtschaft oder dem Recycling zuführen können. Diese werden, gemäß der geltenden Gesetzgebungen der Müllverbrennung mit Energierückgewinnung zugeführt. Ganz verloren sind sie also nicht, sie dienen der Stromherstellung.

1.1. Wie entsorgen wir diese?
Für die Haushaltsabfälle hat sich die Gemeinde für stabile Kunststofftüten aus Polyethylen entschieden, welches vollkommen neutral verbrennt.
Die Tüten einer Kapazität von 30L oder 60L erhalten Sie an der Gemeindekasse in der Kirchstraße, aber auch in den Kaufhäusern Carrefour Partner auf dem Kirchplatz und Colruyt an der Lütticher Straße.

1.2. Meine Tüte ist voll, was nun?
Nachdem wir darauf geachtet haben, dass diese nicht zu schwer ist, 10-15 kg gelten hier als Grenze, verschließen wir diese und stellen diese an die Straße, aber nicht gleich wann:
•    Wohne ich in Kelmis, werden diese am Mittwoch abgeholt. Ich stelle sie also frühestens am Dienstagabend, jedoch spätestens am Mittwochmorgen vor 7Uhr, gut sichtbar, an den Straßenrand;
•    Wohne ich in Neu-Moresnet, Hergenrath oder an der Lütticher Straße, werden diese am Donnerstag abgeholt. Ich stelle sie also frühestens am Mittwochabend, jedoch spätestens am Donnerstagmorgen vor 7Uhr, gut sichtbar, an den Straßenrand. Achtung: wohne ich in Hergenrath „Im Pannes“, sind die Säcke auf dem ersten Parkplatz vor dem „Belgacom-Gebäude“  abzustellen, da der LKW Schwierigkeiten hat zu den Häusern zu gelangen.

1.3. Kann ich andere Abfälle hinzufügen?
Nein, nur was sich in den gelben Säcken der Gemeinde befindet wird mitgenommen.

1.4. Was kostet das Ganze?
Die Gesetze der Wallonischen Region legen fest, dass das Verursacherprinzip gilt. Dies bedeutet, dass wir gemeinsam alle Kosten, die durch die Entsorgung unserer Abfälle entstehen bezahlen müssen.
Hierfür bekommen wir jährlich eine Aufforderung die Müllsteuer zu bezahlen (weitere Informationen hierzu finden Sie im Finanzdienst) und bekommen dafür eine bestimmte Anzahl Müllsäcke, die, wie die Höhe der Müllsteuer von der Familienzusammensetzung abhängt.
Haben wir mehr Säcke nötig, kaufen wir zusätzliche und bezahlen dafür entweder 0,60 € (30L) oder 1,20 € (60L).

Was ist los in Kelmis?

22 Apr 2020
16:00 - 19:00
Tag der offenen Tür
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